K.G. Fidele Trammebülle Eschweiler 1949 e.V.
K.G. Fidele Trammebülle Eschweiler 1949 e.V.
Die Fußballer im Gründungsjahr

Einige vom rheinischen Karnevalstreiben
begeisterte Sportler der Betriebssportgemeinschaft ASEAG Station
Eschweiler, die ihrem Vergnügen in den Wintermonaten witterungsbedingt (damals soll es noch Schneereiche Winter gegeben
haben!) nicht nachgehen konnten,

 

 

 

beschlossen an einem launigen Abend
vor nunmehr 60 Jahren ihre Freizeit der Pflege

rheinisch karnevalistischem Brauchtums zu widmen.

Der Name der Karnevals-Gesellschaft
„Fidele Trammebülle“ wurde anlässlich der ersten, noch
improvisierten, Sitzung in der Session 1949 unter der Leitung des
Gründungspräsidenten in der Gaststätte Offergeld in der Röthgener
Straße aus der Taufe gehoben. Mann stelle sich vor die Gründer
hätten Hochdeutsch gesprochen, dann würde unser Verein heute
K.G.
„Lebensfrohe Straßenbahnbeschäftigte“ heißen.
Zu unser
aller Glück jitt et os Mottersproch.

 

1950 – 1955
Aller Anfang ist schwer

 Die Sitzungen in den Anfangsjahren unserer Gesellschaft standen unter der Leitung von Hans Gehrick und Männ Bock. Die Kappensitzungen in dieser Zeit wurden abwechselnd in den Gaststätten Schmitz, Eschweiler Aue, und Käfer, Eschweiler-Pumpe, ausgerichtet.
      1953 übernahm Nelli Henn die Aufgabe die K.G. als Mariechen zu präsentieren von Marianne Beitzel.
  Marianne Beitzel hatte den Grundstein zu einer langen Tradition von Mariechen unserer Gesellschaft bereits 1949 gelegt.
  In den folgenden 3 Jahren begeisterte Nelli Henn die närrische Gefolgschaft der lustigen Straßenbahner mit ihren Darbietungen.
  Im Jahr 1955 stiftete Helmut Kanehl die erste Schwenkfahne der K.G. verbunden damit war für den Trammebüll Kanehl die Würde selbige bis 1990 bei allen Veranstaltungen und Umzügen mit Begeisterung zu präsentieren.
  Helmut Kanehl folgten im Amt des Fahnenträgers Günter Schröder ,Hubert Baumann und Joachim Krause.

1956 – 1957
Von de Pomp noh Overröthsche

Die stetig anwachsende Zahl der närrischen Besucher auf den Kappensitzungen der Trammebülle machten einen Umzug aus den Gaststätten auf Pumpe und Aue in einen größeren Saal notwendig. 1956 eröffnete der damalige Präsident und spätere Ehrenpräsident unsere Gesellschaft, Georg Bertram, im Saal Bauer, Burgstraße, die erste große Fremdensitzung.
      1957 fiel dem neuen Präsidenten Franz Quadflieg die schöne Aufgabe zu dem närrischen Anhang der Trammebuelle das neue Mariechen der Gesellschaft zu präsentieren. Bis zum Ende der Session 1962 begeisterte Maria Schartmann die Trammebülle und ihre Freunde mit ihren tänzerischen Darbietungen.
      Hatte der Vorstand der Trammebülle gehofft mit dem Umzug in den Burghof eine ausreichend große Heimstatt für die K.G. gefunden zu haben, so zwang sie der ständig anhaltende Besucherzustrom sich schon für die Session 1958 nach einer neuen Bleibe umzusehen.

1958 – 1965
Va Burschmarie noh Flattens

Die Session 1958 sah die Trammebülle zum ersten Male im Hotel / Restaurant Bürgerhof Flatten. Die im Saal Flatten stattfindenden Sitzungen erfreuten sich bei der Eschweiler Bevölkerung größter Beliebtheit und so kam was kommen musste am 24. Februar 1962 würdigten die Eschweiler Karnevalsvereine die Bemühungen der „Amateur-Karnevalisten“ von der „Tram“ echten und unverfälschten Eschweiler Karneval zu feiern durch den ersten offiziellen Besuch eines Prinzen bei einer Fremdensitzung der Trammebülle.
      Anlässlich der Sitzung am 16. Februar 1963 übergab der langjährige Präsident der K.G. Franz Quadflieg das närrische Präsidentenzepter an seinen Nachfolger Hans Stollenwerk.
      Präsident Stollenwerk der in seiner ersten Amtszeit bis 1965 durch die Sitzungen der K.G. führte hatte die Aufgabe Mariechen Marianne Schartmann zu verabschieden und der K.G. und ihren Anhängern ein weiteres Mitglied in der langen Reihe der Mariechen der „Fidele Trammebülle“ zu präsentieren.
      Von 1963 bis 1966 begeisterte Rosi Schartmann die närrische Schar der Freunde der Trammebülle mit ihren Darbietungen.

 

 

In die erste Amtszeit von Hans Stollenwerk als Präsident fielen nicht nur freudige Ereignisse, so musste die K.G. 1963 ihre Sitzungen wieder im Saal Burghof durchführen, da der Saal der Gaststätte „Bürgerhof“- Flatten bis auf die Grundmauern ein Opfer der Flammen geworden war. 1964 fand das nun bereits seit 15 Jahren andauernde Bemühen der K.G. Fidele Trammebülle um Pflege des karnevalistischen Brauchtums Anerkennung und Würdigung durch die Aufnahme in das Karnevals-Komitee der Stadt Eschweiler. Im gleichen Jahr erhielt die K.G. auch eine neue Vereinsfahne in den Farben Blau und Gelb.

1966
Silberschildorden für Stollenwerck

Mit Beginn der Session 1966 mußte Hans Stollenwerk sein Amt aus gesundheitlichen Gründen zur Verfügung stellen. Für seine großen Verdienste um die vaterstädtische Fastnacht und die Gesellschaft wurde Hans Stollenwerck mit dem bislang nur einmal verliehenen „Silberschildorden“ der Trammebülle ausgezeichnet.

1966 – 1971
De Tram em Zoch

Gerhard Mörsheim folgte auf Hans Stollenwerck im Amt des Präsidenten der Gesellschaft. Er amtierte vom 12. Februar 1966 bis zum März 1971.
      In der Session 1967 nahm die K.G. am Eschweiler Rosenmonatgszug zum erstenmal mit einem Mottowagen teil. Beschriftet mit dem Motto „ ..mit 10 Mark sind Sie dabei“ fuhr er als Tram über den Zugweg durch unsere Heimatstadt. Die positive Resonanz der Bevölkerung auf ihre „Tram“ spornte die Wagenbauer unter der Leitung von Hans Kamphausen zu weiteren Mottowagen in den Folgejahren an.
      Anlässlich des Erbsensuppenessens am 11.11.1967 verabschiedete Präsident Mörsheim Rosi Schartmann als Mariechen und stellte der K.G. und ihren Gästen Helga Zillbach als neues Aushängeschild der Gesellschaft vor. Helga Zillbach
      verstand es bis zum Ende der Session 1970 mit ihren Tänzen zu begeistern. Was im Winter 1949 keiner für möglich gehalten hatte wurde 1971 Wirklichkeit die K.G. Fidele Trammebülle feierte ihr 2x11jähriges Bestehen. Die Trammebülle waren in den zurückliegenden Jahren zu einem festen Bestandteil der Eschweiler Narretei und des Eschweiler Vereinslebens geworden. Aus dem anfänglichen Lächeln war eine gute und loyale Zusammenarbeit mit den anderen Vereinen und dem Komitee gewachsen.
      Rechtzeitig zum Jubiläum der Gesellschaft war auch der neue Saal des „Bürgerhofes“ / Flatten fertig geworden. So konnte Präsident Mörsheim die große Jubiläumssitzung im neuen Ambiente leiten. Zur Freude über das 2x11jährige Bestehen konnte die Gesellschaft eine weitere Perle in die lange Kette ihrer Mariechen fügen und den Gästen das neue Mariechen, Traudel Debarry, präsentieren. Die Damen der Gesellschaft ließen es sich nicht nehmen Präsident Mörsheim anläßlich des Jubiläums eine Tischstandarte zu überreichen. Mit Beginn der Saison 1971/1972 kehrte Hans Stollenwerck auf die vaterstädtische Karnevalsbühne zurück und übernahm die Würde des Präsidenten der K.G für eine zweite Amtszeit.

1972 – 1973

Am 11.11.1972 war es dann soweit die farbigen Gesellschaftsjacken der K.G. lösten den schwarzen Anzug ab. Aus dem „Kaninchenzüchterverein“ wurde nun auch nach außen hin, durch Uniform sichtbar, eine Karnevalsgesellschaft.
      Die K.G. präsentiert sich von diesem Tag an in den Farben Bordeauxrot und Blau.


Jubiläumssession 1974

Im Jahre 1974 konnten die Trammebülle das 25jährige Bestehen ihrer Gesellschaft festlich begehen.
      Der Anlass wurde am 20. Januar des Jahres gebührend begangen.
      Im Hotel-Restaurant „Bürgerhof“ Flatten fanden sich die Abordnungen der Eschweiler Karnevals-Gesellschaften ein um bei einem Frühschoppenkonzert unter Mitwirkung des „Großen Blasorchesters der Sing- und Spielgemeinschaft Stolberg“ das Jubiläum der K.G. gebührend zu feiern.
      Der damalige 1. Vorsitzende, Horst Barig, ehrte zu diesem Anlass die Karnevalisten Fritz Behler, Peter Chudziak, Franz Gühsgen, Mathias Schiffers, Kurt Schubert, Hans Stollenwerck und Peter Wolf für ihr 25jährige treue zur Gesellschaft.

1975-1981
Stollenwerck geht von Bord, Perplies übernimmt

Nach 7 Sessionen als tänzerisches Aushängeschild der K.G. trat das Mariechen der Gesellschaft, Traute Debarry, nach Ausklang der Session zurück. Sie hatte in der langen Zeit als Mariechen die Anhängerschar der Trammebülle immer wieder mit sportlichen und schwungvollen Tänzen zu begeistern gewusst und damit die große Tradition der Mariechen der Trammebülle erfolgreich fortgesetzt. Sie reichte die „Tanzstiefel“ in der folgenden Session an Elisabeth Klingenberg-Götz weiter welche die Tradition bis zum Ende der Session 1980 fortführte.
      Am Ende der Session 1977 legte Hans Stollwerck nach langen erfolgreichen Jahren als Präsident der Trammebülle sein Amt nieder und übergab das Präsidentenzepter an Joachim Perplies.
      1977 schien überhaupt das Jahr des großen Umbruches zu sein. Nicht nur Vereinsintern auch im Umfeld der Gesellschaft ereigneten sich nicht immer gern gesehenes. So bleibt die Auflösung bzw. Verlegung des „Kleinbahndepots“, des Betriebshofes Eschweiler der ASEAG, nach Aachen im September für alle Trammebülle in schmerzlicher Erinnerung. Der Betriebshof war seit der Gründung der K.G. immer Mittelpunkt allen vereinsinternen Geschehens gewesen. Wer allerdings gedacht hatte dass die Auflösung des „Kleinbahndepots“ das Ende der Trammebülle bedeuten würde musste sich eines besseren belehren lassen. Die Gesellschaft widmete sich eher noch verstärkt der Pflege des geselligen Vereinslebens und des rheinischen Karnevals.
      1981 fanden die Verdienste des 1. Ehrenpräsidenten der K.G. Fidele Trammebülle 1949 e.V. um den Eschweiler Karneval und die Vaterstadt der Eschweiler Narren durch den Komiteepräsidenten Josef Carduck mit dem Golden Stadtwappen der Stadt Eschweiler eine würdige Bestätigung.

1982-1984
Tanzende Trammebülle

Am 07.Februar 1982 begingen die Trammebülle mit einem Frühschoppen den 3x11ten Geburtstag ihrer Gesellschaft.
      Anlässlich dieses Freudenfestes konnte Helmut Kanehl die neue Schwenkfahne der Gesellschaft überreicht werden und Horst Barig präsentierte einer begeisterten Öffentlichkeit erstmals den eigens entworfenen Jubiläumsorden.
      Mit dem Auftakt der Session 1982 präsentierten die Trammebülle ihr neues Männerballett einer begeisterten Anhängerschar. Die tanzenden Trammebülle begeisterten mit schönen Kostümen und gekonnten Tänzen.
      Der Trammebüll Wolfgang Müller stiftete im gleiche Jahr eine Marmorplatte mit dem Vereinsnahmen die seither den Eingang unseres Vereinslokales ziert.
      Präsident Joachim Perplies hatte in der Session 1983/84 die schwere Aufgabe das Mariechen der Gesellschaft, Claudia Redlin die seit der Session 1981/82 die Gesellschaft präsentiert hatte, zu verabschieden. Mit einem lachenden und einem weinenden Auge widmete er sich der Aufgabe, fiel ihm doch auch die freudige Aufgabe zu dem Publikum und der Gesellschaft das neue Mariechen Bettina Tebeck zu präsentieren. Bettina Tebeck erfreute die große Familie der
      Trammebülle bis zum Ende der Session 1986/87 mit ihren Darbietungen.
      Im gleichen Jahr faste der Vorstand der Gesellschaft den Entschluss sich um die Prinzengestellung zum 40jährigen Vereinsjubiläum in der Session 1988/89 beim Karnevalskomitee der Stadt Eschweiler zu bewerben. Große Ereignisse warfen ihr Schatten voraus.

1985 Gründung der Kindergruppe

1985 gründete der damalige Präsident der K.G., Joachim Perplies, die Kindergruppe der Trammebülle. Diese Abteilung der Gesellschaft macht seit ihrer Gründung den Trammebüllen bei vielen Gelegenheiten Freude. Erster Jugendwart war 1985 Rolf Kleine und unser Mariechen Bettina Tebeck übernahm das Training unseres Nachwuchses.
      Nachdem die Ehrenmitglieder der Gesellschaft den Uniformstoff für die Kindergarde gespendete hatten konnten die Trammebülle noch in der gleichen Session voller Stolz mit einer Kindergarde, einem Tanzmariechen und einem Kindertanzpaar in schmucken Uniformen aufwarten.
      Kindertanzmariechen Stefanie Kardung und das Kindertanzpaar Jennifer Perplies / Patrick Klein nahmen in den folgenden Jahren erfolgreich an BDK –Turnieren teil. 1987 und 1988 konnte sich das Kindertanzpaar gar für die Deutschen Meisterschaften qualifizieren und trotz starker Konkurrenz vordere Plätze belegen.

1986 – 1987
Klöckner folgt auf Perplies

In der Session 1986 überreichte Jaochim Perplies das Präsidentenzepter an Dieter Klöckner der das Amt bis 1988 in seiner unnachahmlichen Art mit Freude am Karneval ausfüllte.
      Präsident Klöckner verabschiedete 1987 Bettina Tebeck als Tanzmariechen und präsentierte dem Publikum Heike Mohr als Nachfolgerin.

Prinzensession 1988
Trammebüll Ferdi Kern Narrenherrscher über Eschweiler
Trammebülle trauern um Hans Stollenwerck

Die Session 1988/1989 wird für immer als eine der aufregendsten in die Geschichte der Trammebülle eingehen. Es war die Session als die K.G. Fidele Trammebülle 1949 e.V. den regierenden Narrenherrscher und seinen Zeremonienmeister im Eschweiler Karneval stellen durfte.
      Es war der 24. Oktober 1988, ein denkwürdiges Datum für alle Trammebülle. Die Wahl des „Prinz Karneval 1988/89“ stand bevor. Der Prinzenwahlausschuß des Karnevalskomitees trat in der Gaststätte „Zum Fäßchen“ zusammen.
      Die Kandidaten über die es zu befinden galt waren :

Willibert Deutschle von der K.G. Rote Funken Artillerie
  und
  Ferdi Kern von der K.G. Fidele Trammebülle 1949 e.V.

Um 21:02 Uhr verschwand der letzte Wahlzettel in der Wahlurne und der damalige Bürgermeister Günter Wagner die Stimmauszählung vornehmen konnte. Gewonnen hatte der Kanditat der Trammebülle, Ferdi Kern, mit 9 zu 6 Stimmen . Damit war Ferdi Kern zum Prinz Karneval für die Jubiläumssession der Tram gewählt. Ihm zur Seite stand ein im Eschweiler Karneval geachteter und geschätzter Karnevalist, sein Zeremonienmeister Peter Klein.
      Die Bekanntgabe des Wahlausganges löste bei den Trammebüllen und ihren Anhängern wahre Begeisterungsstürme aus. Die Tatsache das die K.G. nach 40 Jahren Vereinsgeschichte nun zum ersten Male den Narrenherrscher unserer Heimatstadt stellen durfte wurde in den nächsten Stunden gebührend gefeiert.
      Am 30. Oktober 1988 um 11:11 Uhr stellte Komiteepräsident Josef Carduck dem Narrenvolk die neuen Herrscher anlässlich des Tag des Karnevals am Eschweiler Narrenbrunnen vor..

Im November 1988 feierten die Trammebülle ihr 40 jähriges Jubiläum. Präsident Bernd Hamm konnte den Freunden, Gästen und Mitgliedern der Trammebülle ein 5 stündiges Programm präsentieren. Nicht ohne Stolz ist hier anzumerken das selbiges fast ausschließlich durch eigene Kräfte bestritten werden konnte. Anlässlich dieser Feierlichkeiten präsentierte sich erstmals die neugegründete Frauentanzgruppe der versammelten Trammebülle-Familie.
      Nach einer überragenden Prinzensession in deren Verlauf es eine tolle Proklamation, über 140 Prinzenaudienzen bei karnevalistischen Veranstaltungen aller Art in und um Eschweiler und einem Rosenmontagsumzug bei Kaiserwetter gab, ging am Karnevalsdienstag um 23:59:59 Uhr die Prinzensession unter Tränen zu Ende.
      Als Komiteepräsident Josef Carduck von Prinz Ferdi I. Narrenkappe und Pritsche als Zeichen seiner Prinzenwürde zurückforderte verdrückten nicht nur Zerem Peter und Prinz Ferdi I. so manche Träne. Prinzenführer Joachim Perplies bekam aus der Hand des Komiteepräsidenten, stellvertretend für alle Trammebülle, das Goldene Stadtwappen der Stadt Eschweiler verliehen.
      Trotz all der Freude über die gelungene Session hatte auch ein Schatten über der Amtszeit von Prinz Ferdi I. gelegen. Am 23.März 1988 war das Ehrenmitglied Josef Parting verstorben.
      Josef Parting hatte lange Jahre an der Verwirklichung des Traumes dass die Tramm den Narrenherrscher im Jubiläumsjahr stellt an vorderster Front gearbeitet. Ohne seine tatkräftige Mitarbeit wäre die K.G. nicht in die Lage versetzt worden die gelungen Prinzensession durchzuführen. Noch vor Ende der Amtszeit von Prinz Ferdi I. verstarb unser 1. Ehrenpräsident Hans Stollenwerck nach kurzer schwerer Krankheit. Nach über 35 Jahren Vorstandsarbeit hatte Hans Stollenwerck sich in den letzten Jahren hauptsächlich dem Aufbau und der Förderung der Kindergruppe gewidmet. Ihm und seinen Nachfolgern ist es zu verdanken das die K.G. heute voller Stolz eine lebhafte Kindergruppe präsentieren kann. Die Kindergruppe ist ein Erbe das die Trammebülle von Hans Stollenwerck und Josef Parting übernommen haben und es in Ehren halten.

Die Tramm in der Prinzensession

1990 – 1992
Trammebülle werden 44ig
Alle Trammebülle können alles werden

Unter Mitarbeit des Ehrenrates wurde im Jahr 1991 eine neue Vereinssatzung erarbeitet. Resultat dieser Satzungsänderungen war die Wählbarkeit von nicht ASEAG - Bediensteten in den Vorstand der Gesellschaft, dies war Voraussetzung für die Anerkennung als eingetragener Verein. Seit dem 18.04.1991 darf die K.G. den Zusatz „e.V“ in ihrem Vereinsnamen führen.
      Auf der Fremdensitzung 1991 wurde unseren Ehrenmitgliedern Horst Barig und Peter Chudziak der BDK-Orden in Gold verliehen. Der zum Zeitpunkt der Satzungsänderung amtierende Vorstand trat nach der Session 1990/91 zurück um der neuen Satzung gerecht zu werden und allen Mitgliedern die Möglichkeit zu geben noch aktiver zum Wohle der Gesellschaft zu arbeiten und sich selbst zur Wahl zu stellen. Die Neuwahlen brachten 7 Vorstandsmitgliedern hervor die nicht bei der ASEAG beschäftigt waren.
      Die Session 1992/1993 sah das 4x11jährige Bestehen der K.G. Fidele Trammebülle. Aus diesem Anlass wurde das schon traditionelle Erbsensuppenessen durch eine Jubiläumssitzung ersetzt. Am Tag nach dieser Sitzung bedankte sich der Vorstand bei allen Vereinsmitgliedern für die in der Vergangenheit geleistete Arbeit mit Freibier und einer Kachel mit allen Ordensmotiven aller zurückliegenden karnevalistischen Jubiläen der Gesellschaft.

1990 – 1994
Bernd Hamm tritt zurück, Faust neuer Präsident
„Ne Bahnebüll als Trammebüll“

Nach der Jahreshauptversammlung 1993 stellte Präsident Bernd Hamm sein Amt zur Verfügung. Der damalige Vizepräsident Achim Faust nahm das Zepter auf und führte es in den folgenden Jahren in der Tradition und dem Bewusstsein seiner Vorgänger zum Wohl der Gesellschaft weiter.
      Im August 1993 feierten die Trammebülle ihr Sommerfest zum ersten Mal auf dem Eschweiler Marktplatz unter reger Teilnahme der Eschweiler Bevölkerung. Das Sommerfest dieses Jahres entwickelte sich für die Bevölkerung zu einem musikalischen Hochgenuss.
      Anlässlich der Sessionseröffnung im November 1993 konnte Präsident Achim Faust die neue Tanzmarie der Trammebülle, Stefanie Kardung, das erste der Kindergruppe entsprungene Mariechen, präsentieren.

Das Jahr 1994 sah unser Sommerfest buchstäblich ins Wasser fallen. Trotz strömenden Regens wurde das Sommerfest 1994 in Mulartshütte durch die Unterstützung der Mitglieder dann doch noch ein voller Erfolg für die Gesellschaft.
      1994 durften die Trammebülle hochrangigen diplomatischen Besuch aus Kanada begrüßen. Zur Sessionseröffnung 1994 besuchte der kanadische Botschafter des Karnevals, Konsul Hans Ramien, die Trammebülle anlässlich ihrer Fremdensitzung im „Bürgerhof“. Der Herr Konsul ließ es sich nicht nehmen den 1. Vorsitzenden der Trammebülle, Joachim Perplies und den 1. Vorsitzenden der Frankfurter Sportfreunde, Reinhard Mück mit dem Botschaftsorden 1. Klasse auszuzeichnen. Darüber hinaus nahm seine Exzellenz die beiden Vorsitzenden in sein diplomatisches Corps auf. Die Session 1994 sah dann auch zum ersten Male die neuformierte Damen-Show-Tanzgruppe die in den folgenden Jahren immer wieder unser Publikum mit ausgefallenen Kostümen und modernen Tänzen erfreut.
      In der Session 1994/1995 konnte das Erbe von Hans Stollenwerck, unsere Kindergruppe, ihr 11jähriges Bestehen feiern. Die „Penz“ verstanden es eine Jubiläums-Kindersitzung zu feiern die der Jubiläumssitzung der Au-Bülle in nichts nachstand.

1995 – 1998
Förderkreis gegründet
Damengruppe Fidele Trammefrauen gegründet

Im Mai 1995 konstituierte sich im Hause Flatten/Kern der aus 22 Mitgliedern bestehende Förderkreis „50 Jahre Trammebülle“. Einzige Daseinsaufgabe des Förderkreises war die Unterstützung der Gesellschaft. Hierzu entschloss man sich eine jährlich stattfindende Herrensitzung zu organisieren und durchzuführen.
      Nahezu zeitgleich wurden auch die Damen der Gesellschaft aktiv und beschlossen die Organisation und Durchführung einer Damensitzung. Die erste Damensitzung wurde im Jahr 1996 durchgeführt. Verantwortlich für die gelungene Sitzung zeichneten Kirsten Kemper-Faust, Inge Winkler und Annerose Perplies als Sitzungspräsidentin.
      Der 12. Oktober 1996 stand unter dem Motto „Buenos Dias Mallorca“. Die Trammebülle feierten ihre erste Ballermann-Party im Hause Flatten/Kern. Bei Sangria und Viva-Espania feierten die Trammebülle und ihre Gäste ausgelassen. Petra Birkefeld wurde an diesem Abend zur „Miss Ballermann“ gekürt.
      Das traditionelle Erbsensuppenessen der Trammebülle wäre im Jahr 1996 fast „verwässert“ worden, so tränenreich wurde die Tanzmarie der K.G. , Stefanie Kardung, verabschiedet. Präsident Achim Faust konnte Verein und Publikum aber beruhigen und eine Marie in der Tradition der Trammebülle präsentieren in dem er Jennifer Perplies als neue Tanzmarie vorstellte. Darüber hinaus hatte er das Vergnügen der versammelten Trammebülle-Familie die neue „Große Garde“ der Gesellschaft in Ihren Show-Tanz-Kostümen zu präsentieren.
      Im Jahr 1997 fand das Sommerfest der K.G. zur Freude der Bevölkerung zum 4ten mal auf dem Marktplatz statt.
      Der 11.Oktober 1997 sah die zweite Ballermann-Party der Trammebülle im Haus Flatten/Kern. Höhepunkt einer rauschenden Partynacht war die hart um kämpfte Wahl von Friedhelm Weber zum „Mister Ballermann“.
Die Fremdensitzung 1997 sah eine weitere ehrenvolle Auszeichnung eines Trammebüll durch das Karnevals-Komitee der Stadt Eschweiler. Georg „Schorsch“ Schuster erhielt für seine Verdienste um die Trammebülle, den Karneval und seine Heimatstadt das „Goldene Stadtwappen“ der Stadt Eschweiler.


1998 / 1999
Wieder Anlauf auf Narrenthron
5 Jubiläen – Jahr

Im Hinblick auf das 50jährige Jubiläum der Gesellschaft beschloss die Gesellschaft ein Kandidatenpaar in die Ausscheidung zur Wahl des Prinz Karneval 1998/1999 zu schicken. Auf der Mitgliederversammlung im November 1998 fiel die Wahl auf Achim Faust als Prinzen Kandidat und Ferdi Kern als Zerem.
      Nach einer tollen Karnevalsession fieberte die K.G. dem Tag der Entscheidung entgegen. Wollten doch alle im Jubiläumsjahr doppelten Grund zur Freude haben. Am 8 September 1998 entschied sich dann der Prinzenwahlausschuss der Stadt Eschweiler leider gegen unser Kandidatenpaar. Des einen Freud des anderen Leid, für die Trammebülle in ihrem Jubiläumsjahr eine Enttäuschung , für die Onjekauchde und ihrem designierten Prinzen Albert eine reine Freude. Die von vielen mit Tränen quittierte Entscheidung hielt die Trammebülle allerdings nicht davon ab ihr großes Jubiläum mit Freunde und Gästen gebührend zu begehen.
      Mit einem großen Jubiläumsfrühschoppen feierten die Trammebülle am 25.10.1998 ihr 50 jähriges Bestehen. Am Vorabend der Veranstaltung wurde in der Pfarrkirche St. Michael der Trammebülle gedacht die auf dem zurückgelegten Weg von uns gegangen waren. Zum Frühschoppen konnte unser Präsident Achim Faust dann zahlreiche Gratulanten aus allen Kreisen Eschweilers und Abordnungen aller Komiteegesellschaften begrüßen.
      Seit 40 Jahren war ein Jubiläumsjahr unserer Gesellschaft auch ein Jubiläumsjahr der Freundschaft zwischen den Trammebülle und den Gutleut aus Frankfurt (SG 28 Gutleut Rebstock, Verkehrsbetriebe Frankfurt)

1989 ein Jahr der Jubiläen 50 Jahre Trammebülle = 40 Jahre Kegelclub Bim-Bim = 40 Jahre Freundschaft Trammebülle / Gutleut = 40 Jahre Vereinslokal Flatten/Kern = 33 Jahre Zeremonienmeister Siegfried Huppertz
      Zum 50 jährigen Vereinsjubiläum erhielt unser Ehrenmitglied Peter Chudziak druch den Komiteepräsidenten Josef Carduck das „Goldene Stadtwappen“.

¬1999 – 2003
Neue Doppelspitze
Schmidt Präsident / Ervens Vorsitzender
Perplies Ehrenpräsident

Im Oktober 1999 trat unser Präsident Achim Faust aus persönlichen Gründen von seinem Amt zurück, die Mitgliederversammlung wählte den 1. Vorsitzenden der Gesellschaft, Achim Perplies zu ihrem Sitzungspräsidenten. Der Kinderpräsident der Trammebülle wurde zum Vize-Präsidenten gewählt.
      Bereits auf der ersten Fremdensitzung der beiden konnte Sascha Schmidt vor einem vollbesetzten Saal souverän durch die zweite Hälfte der Sitzung führen. Der Nachwuchs auf dem Präsidentenstuhl der Trammebülle war also gesichert.
      Auf der Fremdensitzung 2001 wurde der verdiente Trammebüll Werner Beyer durch das Karnevalskomitee der Stadt Eschweiler mit dem „Goldenen Stadtwappen“ für seine Verdienste um die Gesellschaft und den Eschweiler Karneval geehrt. An dieser Stelle gehört Werner Beyer ein ganz besonderes „Dankeschön“ der Trammebülle für seine unermüdliche Arbeit bei allen Festen, allen Festschriften und allem um die K.G. herum.
      Auf der Jahreshauptversammlung 2001 übergab Joachim Perplies das Zepter des Präsidenten an Sascha Schmidt. Das Amt des Vize übernahm Hans Schmidt.
      Im November 2001 trafen sich Bernd Stelter, die Paveier, Gerd Rück (Weltenbummler), die Callas von Köln und die Gressenicher Blasmusikanten bei Flatten´s Resi um mit den Trammebüllen das 5 Jährige des Förderkreise zu feiern.
      Zur Sessionseröffnung hatte Sascha Schmidt das schwere Los aller unserer Präsidenten zu teilen, er musste unser Tanzmariechen verabschieden. Nach dem unsere Marie Jennifer Perplies sich entschieden hatte den Schwerpunkt ihrer Aufgaben von der Bühne auf die Schönste Sache der Welt zu verlegen und sich der Erziehung ihres neugeborenen Sohnes zu widmen, durfte Sascha Schmidt Sabrina Jerzynski als neue Marie vorstellen.
      Auf der gleichen Veranstaltung ging dann ein weiterer Stern am Eischwiele Fastelovendshimmel auf. Die Gesellschaft durfte sich auf den ersten Auftritt des neuen Tanzpaares, Stefanie Sommer und Torsten Schmidt freuen. Den beiden gelang es bereits beim ersten Auftritt sich in die Herzen der Trammebülle zu tanzen und zum festen Bestandteil der Gesellschaft zu werden. Als ob Marie und Tanzpaar nicht schon genug gewesen wären gab es noch eine Neuerung. Die Große Garde nutzte die Gelegenheit einem begeisterten Publikum den neuen Gardetanz und die neuen Gardeuniformen zu präsentieren.
      Jeder der Karneval gelebt und auch gearbeitet hat weiß was Vorstandsarbeit bedeutet. Viele versuchen es, wenige schaffen es, noch weniger füllen es aus, ganz wenige schaffen es über eine länger Zeit, die allerwenigsten schaffen das 30 Jahre lang. 30 Jahre aktiver Vereinskarneval ! Nach Abschluss der Session 2003 war der Entschluss gereift den Mann der 30 Jahre die Geschicke der Trammebülle mit bestimmt hatte zum Ehrenpräsidenten der Gesellschaft zu ernennen. Die Trammebülle ernannten ihren Joachim Perplies zu ihrem Ehrenpräsidenten.

2003 – 2006
Perplies is back
Andrea Sommer wird Damenpräsidentin

Die Jahreshauptversammlung der Trammebülle sah im Jubiläumsjahr einen Wechsel in der Führungsmannschaft der Gesellschaft. Die Vorstandsmitglieder Martin Ervens, Günter Schröder, Karl Schwarz und Rudi Kück traten von ihren Ämtern zurück. Die Trammebülle bedanken sich bei ihnen für die jahrelange sehr erfolgreiche Vorstandsarbeit zum Wohle der Gesellschaft.
      Wenn langjährige erfolgreiche Vorstandsmitglieder zurücktreten ist es für jede Gesellschaft schwierig die entstehenden Lücken zu füllen, in diesem Fall ist es den Trammebülle durch eine Mischung aus alten Hasen und jungen Hüpfern gelungen die Positionen neu zu besetzen. Zum Vorsitzenden wählte die Versammlung Joachim Perplies, zum Schatzmeister Werner Schmidt, zum 1. Kassierer Jack Liebisch, zum 1. Schriftführer Ralf Sommer und zum 2. Schriftführer Siegfried Huppertz.
      Der neugewählte Vorstand der Trammebülle machte sich sogleich an die Vorbereitung des Jubiläums zum 5 x 11 jährigen Bestehen der Gesellschaft.
      Nach intensiver Vorbereitung konnte das Jubiläum mit einer großen Matineeveranstaltung am 02. November 2003 gestartet werden.
      Im Hause Flatten-Kern gaben sich im Laufe der Jubiläumsveranstaltungen die Callas von Köln, Fred van Harlen mit seinem Akky, Colör, Et rumpelstizchen, et Tussnellche und et Scharwachmüsje die Klinke in die Hand um mit den Trammebülle und ihren Freunden und Gästen kräftig bei ausgelassener Stimmung zu feiern. In der Jubiläumssession wurde unser langjähriger Zeremonienmeister, Siegfried Huppertz, ein echtes Urgestein der Eischwiele Fastelovend mit dem „Golden Stadtwappen des Eschweiler Karnevals-Komitees“ ausgezeichnet. Zu Ehrenmitgliedern wurden unser Kommandant Karl-Heinz Baltes und unser Haus und Hofbäckermeister Udo Perplies ernannt.
      Am Aschermittwoch der Session 2003 / 2004 konnten die Trammebülle auf eine gelungene Jubiläumssession zurückblicken.
      Nach 8, in Eschweiler ihres gleichen suchenden, Damensitzungen legte Annerose Perplies das Zepter der Damenpräsidentin der „Trammebülle Frauen“ nieder.
      Nicht nur die Trammebülle Frauen verloren damit ihre Sitzungspräsidentin und eine ihrer Gründerinnen, der Rückzug von Annerose war und ist ein Verlust für die Gesellschaft und die Eischwiele Fastelovend. Wer erinnert sich nicht gern an ihre gekonnte Art durch die Sitzung zu führen und an ihre begeisternden Büttenreden. Bei der Suche nach einer geeigneten Nachfolgerin wurde „frau“ trotz aller Bedenken schneller als angenommen fündig. Seit dem 04. Februar 2004 führt Andrea Sommer nun mit Charme und Esprit durch die Damensitzung der „Trammebülle Frauen“ und Eischwieles Mädchere hoffen das sie dies noch lange Jahre tun wird.

Die Session 2005 / 2006 sah dann unseren Präsidenten Sascha Schmidt wieder in der traurigen Pflicht ein Mariechen zu verabschieden. Auf der Sessionseröffnung wurde unsere Marie Sabrina Jerzynski von der für sie angetretenen Gesellschaft mit je einer Rose verabschiedet.
      Verabschiedung eines Mariechens bedeutet aber immer Begrüßung und Ernennung einer neuen Marie. So konnte Melanie Tschersich als neue Marie von Präsident und Kommandant den Trammebülle vorgestellt werden.
      Die Sessionseröffnung 2005 sah aber nicht nur eine neue Marie, auch der Tanzoffizier der Trammebülle, Torsten Schmidt, hatte seine aktive Karriere beendet. Neuer Tanzoffizier für unsere Tanzpaarmarie, Stefanie Sommer, wurde Kevin Schleip.
      Zum Ende der Sessionseröffnung flossen dann die Tränen gestandener Trammebülle. Es war soweit nach 40 Jahren an der Spitze der Trammebülle, immer zur Stelle, immer mit seinem Stab vorn dabei, hieß es Abschied nehmen, den Stab endgültig an die Wand nageln. Siegfried Huppertz übereichte den Zeremonienmeisterstab der Trammebülle an seinen Nachfolger Björn Weber.
      Zum Abschied des dienstältesten Zerem der Eschweiler Karnevalsgesellschaften ließen es sich seine Freunde der „Aktiven Zeremonienmeister“ nicht nehmen in großer Anzahl auf die Bühne zu marschieren um Geschenke und Wünsche zu übereichen und bei Siggis letztem Ausmarsch als Zerem ihm das Geleit zu geben.
      Anläßlich der Fremdensitzung 2005 wurde dem Trammebüll Horst Barig das „Goldene Stadtwappen des Eschweiler Karnevals-Komitee“ verliehen.

2006 – 2008
Der Lotse geht von Bord
oder
Neue Besen kehren gut

Der 30. April 2006 markiert einen großen Umbruch in der Geschichte der Fidele Trammebülle. Wie schon so oft in den vergangenen 60 Jahren müssen die Trammebülle einen Wechsel an der Spitze der Gesellschaft verkraften.
      Für die K.G. Fidele Trammebülle neigt sich an diesem Sonntag eine Ära, die mehr als 30 Jahre ihre Geschicke maßgeblich mitbestimmte, ihrem Ende zu. Auf der Jahreshauptversammlung teilt der Vorsitzende und Ehrenpräsident der Gesellschaft, Joachim Perplies, mit dass er sich aus gesundheitlichen Gründen aus der Spitze der Trammebülle zurückziehen wird. Gleichzeitig traten Präsident, Vize-Präsident und Kassierer von ihren Ämtern zurück.
      Jetzt war guter Rat teuer, nicht nur Präsident und Vize-Präsident waren zu ersetzen auch ein neuer Vorsitzender musste gefunden werden.
      Für die Ämter des Präsidenten und Vize-Präsidenten konnten erfahrenen Trammebülle gefunden werden. Die Versammlung wählte Bernd Hamm zum Präsidenten und Dieter Klöckner zum Vize-Präsidenten, zwei erfahrene Trammebülle denen zugetraut wurde die närrische Tramm auch weiterhin ohne Achsbruch durch den Karneval zu lenken. Zum neuen Vorsitzenden der Gesellschaft wurde Ralf Sommer gewählt. Dem neuen Führungstrio der Gesellschaft gelang es sehr rasch das Trammebülleschiff in ein neues, den sich verändernden Bedingungen angepasstes, Fahrwasser zu manövrieren. So konnte 2006 das erste Sommerfest der Trammebülle auf dem Firmengelände der Fa. Hansen, Talstraße, stattfinden und 2007 folgte das erste gemeinsame Sommerfest zweier Eschweiler Karnevalsgesellschaften. Die Fidele Trammebülle und die Lustigen Reservisten konnten 2007 und 2008 erfolgreich beweisen das Karnevalisten durchaus nicht nur Umzüge gemeinsam erfolgreich gestalten können.
      Wie jeder Präsident vor ihm so hatte auch Bernd Hamm die traurige Pflicht eine Marie zu verabschieden und dass Vergnügen die Neue vorzustellen.
      Verabschieden musste er Melanie Tschersich, die sich nach den Jahren als Aushängeschild der Trammebülle wieder mehr ihrer Familie widmen wollte.
      Vorgestellt und ernannt wurde dann ein echtes Eigengewächs der Trammebülle.
      Als Kindermariechen schon hatte sie es geschafft die Tramm zu begeistern und zu verzaubern, so war es logisch das sie nun Marie der Tramm wurde. Dem Publikum vom Präsidenten vorgestellt, vom Kommandanten ernannt und mit dem „Schnapsfässchen“ versehen wurde Kathrin Schmidt 16. Mariechen der Trammebülle.

 

Nach vielen
Jahren im und um den Verein tritt Bernd Hamm im Jahr 2010 aus gesundheitlichen
Gründen von seinem Amt als Präsident zurück.

Vizepräsident Dieter Klöckner tritt nun in seine Fußstapfen und wird als neuer Präsident am 12.09.2010 gewählt.

Sein Vizepräsident wird Michael Kück.

 

Die Tanzmarie Kathrin Schmidt, die viele Jahre das Aushängeschild der Trammebülle war verlässt den Verein aus persönlichen Gründen 2012.

Bei der Sessionseröffnung am 17 November 2012 verabschiedet Präsident Dieter Klöckner das alte Tanzmariechen Kathrin Schmidt. Gleichzeitig stellt er die neue Marie
der Gesellschaft vor. Ein Kind der Tramm von Kindesbeinen an im Verein und immer
dabei, ob als Kinderpräsidentin oder in der Garde.

Die Marie seit 2012 unser Michaela Huppertz

Session 2009-2014

Die Zeit geht rum wie im Flug !

 

Viel ist passiert in den letzten 6 Jahren bei der Tramm......
Wie immer werden neben den karnevalistischen Aktivitäten auch außerkarnevalistische Aktivotäten ausgeübt, so z.B. das
Sommerfest das am 25 und 26.7.2009 erstmalig in der Delio Arena statt fand.
Der Bürgermeister ließ es sich nicht nehmen,das Fest zu eröffnen und gemeinsam mit unserem Vorsitzenden Ralf Sommer das Fass anzuschlagen.
Beim Frühschoppen wurde auch ein Skat Tunier ausgetragen und Dank der Hilfe unserer Mitglieder war wie immer für das leibliche Wohl bestens gesorgt.
Beim Ordensfest am 8.1.2010 wurden nach der Eröffnung durch unsere Tanzmarie Katrin Schmidt unsere Mitglieder geehrt.
Das Karnevalskomitee ehrte Hans-Peter Appel, Chef der ASEAG, mit de Komiteeorden erster Klasse und Siegfried Huppertz mit dem BDK-Verdienstorden in Gold.
Der Vorstand ehrte Stefanie Sommer, Nathalie Domke und Katrin Schmidt mit dem BDK Treueabzeichen im karnevalistischen Tanzsport .
Horst Kardung und Jürgen Poschmann, die aus dem Vorstand ausschieden, erhielten zum Dank für ihre jahrelange Arbeit einen Zinnbecher.
Am Ende der gelungenen Session legte unser langjähriger Präsident Bernd Hamm aus persönlichen Gründen sein Amt nieder. Wir danken ihm für seine Arbeit.
Die Session 2010/2011 startete mit der Wahl von Jack Liebisch zum neuen Zeugwart amstelle des ausgeschiedenen Herman-Josef Wilkens.
Am 13.11.2010 eröffnete der neue Präsident Dieter Klöckner das Erbsensuppenessen.
Neben zahlreichen Höhepunkten wurden an diesem Abend Philipp Domke und Marcel Teschner getauft.
Leider konnte das Ordensfest krankheitsbedingt am 7.1.2011 nicht von unserer Marie eröffnet werden, aber es gab zahlreiche Ehrungen.
Wolfgang Müller wurde Ehrenmitglied der KG und Philipp Domke zum zweiten Zermonienenmeister berufen.
Bei der Fremdensitzung am 5.2.2011 wurde die neuformierte und erstarkte Große Garde präsentiert und begeisterte genau wie das grandiose Tanzpaar Stefanie Sommer und Kevin Schleip.
Den Abschluß eines gelungenen Straßenkarnevals bildete der Umzug in St Jöris, wo unser Inaktives Mitglied und Vorsitzender der Stoppel Husaren, Rainer Visser gemeinsamm mit seinen das Dreigestirn bildete.
Deshalb nahm eine starke Truppe der KG, unterstützt von der Jugend und Kindergruppe am Umzug teil.
Bei der Fremdensitzung am 21.1.2012 begeisterten neben unserer Marie Katrin Schmidt dem Tanzpaar Stafanie Sommer und Kevin Schleip und der Garde auch erstmalig das Schaffnerpaar Anna Medic und Kenneth Sommer.
Das Karnevalskomitee zeichnete  Karl-Heinz Baltes mit dem BDK Orden in Gold aus.                                                              
Am Karnevalssonntag ging die KG nach dem besuch des Senioren und Betreuungscentrum der Städteregion zum ersten mal                                      Kostümiert in richtung Stadtmitte.
Nach stärkung beim Griechen, Markt 1 und bei Äu ging es wieder zurück zu Flatten.
Am 18.3.2012 endete die Wahlperiode des Vorstands, folgende nachbestezungen waren notwendig in dieser Zeit: Jack Liebisch wurde Schatzmeister anstelle des zurückgetretenen Werner Schmidt und Michael Kück wurde zum Viezepäsidenten
gewählt.
Marcel Teschner folgte Jack Liebisch als Zeugwart.
Die Session 2012/2013 wurde erstmalig mit dem Frühlingsfest anstelle des Sommerfest eröffnet.
Am 12.5.2012 stellte Ralf Sommer die erste Integrative Kindershowtanzgruppe, die Rainbow-Kizz, vor.
Es sei die aufgabe jedem Kind eine Heimat im Karneval zu geben, so Ralf,und diese Aufgabe wollen die Rainbow-Kizz sich stellen.

 

Die Freundschaft zwischen den Frankfurter Sportfreunden und unserer KG wurde 5x11 jahre alt und aus diesem Grunde waren unsere Freunde vom 15.6.-17.6.2012 bei uns zu Gast.
Bei der Sesionseröffnung am 17.11.2012 wurde unser neues Tanzmariechen Michaela Huppertz präsentiert.
Sie begeisterte genauso wie die neue Schowtanzformation "Fame".
Beim Ordensfest am 4.1.2013 erhielt Dieter Klöckner den Ehrenorden am Bande.
Der Straßenkarneval war ein voller Erfolg und der Umzug am Karnevalssonntag fand erstmalig gemeinsamm mit den Klee Oepe Jonge statt.
Dank der Familie Rolf Zick hatten wir beim Rosenmontagszug sehr zur freude unserer Kindergruppe erstmalig einen Kinderwagen.
In der Session 2013/2014 fand zum erstenmal unser BIWAK, anstelle des gewohnten Erbsensuppenessen, zur Sessionseröffnung am 3.11.2013 statt.
Dabei begeisterten nicht nur unser eigenen Kräfte mit tollem Programm sondern 12 Gesellschaften gaben sich die Klinke in die Hand und zeigten ihre darbietungen.
Beim Ordensfest 11.1.2014 wurde der neu Sessionsorden präsentiert.
Da nach 11 Jahren unser Tanzpaar Stefanie und Kevin aufhörten wurde ihnen als besonderer Dank der Orden gewidmet und auch als erstes überreicht.
Bei der Fremdensitzung 1.2.2014 war neben zahlreichen gelungenen Darbietungen der absolute Höhepunkt die verabschiedung unseres Tanzpaars Stefanie Sommer und Kevin Schleip nach 11 jahren hervoragendem tanzen in und ausserhalb unserer Gesellschaft.
Nocheinmal ganz herzlichen Dank an die beiden für ihre fantastische arbeit.
Die Verabschiedung war eingebettet in den grandiosen Besuch des Prinzenpaares Prinz Christian und Zeremoniernmeister Frank, die auch ihrerseits den beiden die ehre erwiesen und für ihnen alles dankten was sie für den Eischwieler Fastelovend getan haben.
Karnevalssonntag fand nach dem Besuch des Senioren und Betreuungscentrum gemeinsamm mit den Klee Oepe Jonge und zwei Musikkapellen der Treck richtung Markt satt.
Am 15.3.2014 fand zum zweitenmal das Uniformierten Treffen bei Delio statt.

 

Lied der „Fidele Trammebülle“

 

Fidele Trammebülle mache sich völl Freud.
  Alaaf Bim Bim Alaaf.
  on wer dobei ehs, hätt dat och noch nie bereut.
  Alaaf Bim Bim Alaaf.

Denn överall, överall, wo de Tramm jett hett,
  do ehs et wirklich nett,
överall, överall wo de Tramm jett hett,
  do es et nett

denn se kenne keene Stolz on sent och jot,
      on verliere doch su schnell net höne Moht.

Fidele Trammebülle sent och Fußballjeck,
  Alaaf Bim Bim Alaaf.
äffer em Wenkter witt dann schnell dä Ball versteck,
  Alaaf Bim Bim Alaaf.

Denn överall, överall, wo de Tramm jett hett,
  do ehs et wirklich nett,
överall, överall wo de Tramm jett hett,
  do es et nett

denn für ze spelle ehs dat dön dann och ze naß,
      jekejelt wit, jut Holz, on dat maht völl mie Spaß.

Denn överall, överall, wo de Tramm jett hett,
  do ehs et wirklich nett,
överall, överall wo de Tramm jett hett,
  do es et nett

Fidele Trammebülle drenke jär ne Schluck,
  Alaaf Bim Bim Alaaf.
  on wenn et möglich ehs, de janze Naht kluk kluk,
  Alaaf Bim Bim Alaaf.

Denn överall, överall, wo de Tramm jett hett,
  do ehs et wirklich nett,
överall, överall wo de Tramm jett hett,
  do es et nett

dann wat hant mir sons noch anders op de Welt,
  et hale Leve hange mir om Fahrgestell.

Denn överall, överall, wo de Tramm jett hett,
  do ehs et wirklich nett,
överall, överall wo de Tramm jett hett,
  do es et nett

Willi Büttgen

Die K.G. Fidele Trammebülle 1949 e.V. bedankt sich bei allen die sie in den 60 Jahren seit ihrer Gründung unterstützt haben.

Wir bedanken uns bei allen die in dieser Zeit Mitglied der Trammebülle gewesen sind,
      bei allen ehemaligen Präsidenten, Vorsitzenden und Vorstandsmitgliedern für die geleistete Arbeit.

Wir bedanken und bei allen befreundeten Karnevalsgesellschaften,
      beim geschäftsführenden Karnevals-Komitee der Stadt Eschweiler, b
      ei allen Repräsentanten der Stadt Eschweiler der letzten 60 Jahre,
  bei der ASEAG,
  bei der Kinder- und Jugendgruppe der Trammebülle.

Ein ganz besonderes Dankeschön geht aber an die Frauen der Trammebülle, die uns seit Anbeginn in allem und immer unterstütz haben, für fast alles Verständnis aufgebracht haben und immer noch aufbringen auch wenn es nicht immer einfach ist.

 

Danke schön !

Ein herzliches Dankeschön geht an Sie, unsere Gäste auf allen Veranstaltungen seit 60 Jahren. Ohne Sie, ohne ihre Unterstützung, ohne ihre Freude am Karneval, ohne ihre Treue zu den Trammebülle hätten wir keine 60 Jahre überstehen können, könnten wir hier und heute nicht zusammen feiern und uns auf weitere 60 Jahre freuen.

60 Jahre erfolgreiche Eschweiler Karnevalsgeschichte lassen sich nicht zwischen zwei Festschriftendeckel packen, alles und jeden einzelnen hier zu erwähnen hätte den Rahmen gesprengt, aus deisem Grund erhebt die hier abgedruckte Chronik der Trammebülle keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Auch wenn jetzt die ersten 60 Jahre vorbei sind versichern die Trammebülle das sie sich auch weiterhin bemühen werden rheinischen Humor, rheinische Traditionen und den Eischwiele Fastelovend zu hegen und zu pflegen.

Med dremol Bim Bim

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K.G. Fidele Trammebülle

1949 e.V. Eschweiler
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